Wichtige Informationen aus aktuellem Anlass

Liebe Mandanten/Mandantinnen,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir sowohl im Interesse unseres Teams aber auch im Interesse Ihrer eigenen Gesundheit bis auf Weiteres persönliche Gespräche möglichst kurz und distanziert führen werden. Soweit möglich, werden wir Gesprächestermine telefonisch durchführen.

Da neben der allgemeinen Covid-19-Situation uns auch die Erkältungswelle getroffen hat, ist das Team vor Ort stark eingeschränkt, so dass wir uns für eventuelle Verzögerungen bereits vorab entschuldigen möchten.

Da wir die durchgehende Erreichbarkeit vor Ort momentan auch während der regulären Bürozeiten nicht gewährleisten können, bitte wir Sie, sich vorab telefonisch zu vergewissern, ob das Büro besetzt ist wenn Sie Unterlagen bringen oder abholen wollen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Aktuelle Informationen zu wirtschaftlichen Hilfen für Ihr Unternehmen

Da uns nun vermehrt Anfragen zu möglichen finanziellen Hilfen und Unterstützungsmaßnahmen erreichen, möchten wir hier die wichtigsten Informationsquellen zur Verfügung stellen:

Wichtige Informationen zur Anmeldung von Kurzarbeitergeld finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit. Bitte beachten Sie, dass Kurzarbeit vorab von Ihnen bei der Agentur für Arbeit angezeigt werden muss. Momentan schulen wir unsere Mitarbeiter, so dass wir die Lohnabrechnung mit Kurzarbeitergeld und die weiteren Anträge für Sie erstellen können.

Auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sind Informationen zu den Sofortmaßnahmen um die Wirtschaft zu stärken zu finden. Hier finden Sie auch Telefonnummern der eingerichteten Hotlines und weitere wichtige Informationsquellen.

Auch das Bundesministerium der Finanzen hat aktuell Informationen zum Corona-Schutzschild veröffentlicht. Dies beinhaltet unter anderem:

Kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler erhalten sehr umfangreiche und rasche Unterstützung:

  • Der Bund stellt 50 Milliarden Euro bereit, um unbürokratische Soforthilfe für kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler zu gewähren. Damit werden einmalig für drei Monate Zuschüsse zu Betriebskosten bewährt, die nicht zurückgezahlt werden müssen:
    • Selbständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 Euro
    • Selbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten bis zu 15.000 Euro.
  • Selbständige erhalten leichter Zugang zur Grundsicherung, damit Lebensunterhalt und Unterkunft gesichert sind. Die Vermögensprüfung wird für sechs Monate ausgesetzt, Leistungen sollen sehr schnell ausgezahlt werden.

⇒ Nähere Informationen zur Beantragung der Hilfen werden uns hoffentlich in den nächsten Tagen erreichen und sollen dann Bestandteil unseres Newsletters werden.

Die KFW informiert über Kredite für Unternehmen.

Das Land Niedersachsen bietet über die NBank folgende Unterstützungen an:

  • Kredite für kleine und mittlere Unternehmen (bis zu 50.000 €)
  • Zuschüsse für Soloselbstständige, Kleinst- und Kleinunternehmen:
    • Soloselbständige, Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten können einen einmaligen Liquiditätszuschuss von bis zu 20.000 Euro beantragen.
    • Hierzu gibt es eine Staffelregelung: bis 5 Beschäftigte: 3.000 Euro, bis 10 Beschäftigte: 5.000 Euro, bis 30 Beschäftigte: 10.000 Euro, bis 49 Beschäftigte: 20.000 Euro

Diese Hilfen können von Ihnen seit heute (25.03.2020, 15 Uhr) direkt online beantragt werden.

Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen haben beschlossen, besonders betroffenen Unternehmen die Stundung von Beitragszahlungen zur Sozialversicherung zu ermöglichen. Stundungszinsen sowie Säumniszuschläge sollen in dem Fall nicht anfallen.

Allerdings sollen vorrangig die vorhandenen Entlastungsmöglichkeiten über Kurzarbeit sowie die sonstigen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen, wie etwa die Fördermittel und Kredite, genutzt werden (Corona-Virus: Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung von Arbeitgebern bei der Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen).

Folgende Maßnahmen im steuerlichen Bereich sind zur Zeit möglich:

  • zinsfreie Steuerstundungen für fällige Steuern, wenn die Umsätze aufgrund der Corona-Krise eingebrochen sind
  • Anpassung von Vorauszahlungen zur Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und ggf. Gewerbesteuer
  • Vollstreckungsmaßnahmen wie Kontopfändungen werden ausgesetzt, solange der Steuerschuldner unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist
  • Die Umsatzsteuersondervorauszahlung kann auf Antrag herabgesetzt werden (im Verhältnis, in dem die voraussichtlichen Umsätze 2020 hinter denen aus 2019 zurückbleiben werden)

Bitte kontaktieren Sie uns kurzfristig, wenn Sie eine entsprechende Anpassung der Vorauszahlungen oder eine Steuerstundung wünschen.

Wir werden auch weiterhin versuchen die aktuelle Entwicklung im Blick zu behalten und Ihnen regelmäßig weitere Informationen zur Verfügung zu stellen.

(Stand 25.03.2020)

Für unsere Mandanten werden wir zusätzlich aktuelle Informationen per Mail zur Verfügung stellen. Sollten Sie zu unsere Mandatschaft gehören und bislang keine Infomail erhalten haben, können Sie sich über das Kontaktforrmular oder direkt per Mail für den Newsletter anmelden.

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